Das ist die Freiheit, die ich meine
(Don't Ever Take Away My Freedom)
"In tiefer Trauer" (1972)
Original-Text und Musik: Peter Yarrow
Text: Hans-Ulrich Weigel
Zeit: 3:37


Ein Parkplatz, auf dem Kinder spielen,
Ein altes Auto, bunt bemalt,
Ein Polizist mit langen Haaren
Und Löwenzahn auf dem Asphalt.

Das ist die Freiheit, die ich meine,
Für die ich gern alles geb'.
Sie ist kostbar wie Gold,
Und doch umsonst, wie die Steine.
Halt' sie fest, damit sie
Morgen auch noch besteht.

Das kleine Zimmer mit den Orangenkistenmöbeln,
An der Tür steh'n zwei Namen auf dem Schild,
Ein Gespräch mit alten Leuten im Bus,
Und ein Typ, der auf dem Markt Gitarre spielt.

Das ist die Freiheit, die ich meine,
Für die ich gern alles geb'.
Sie ist kostbar wie Gold,
Und doch umsonst, wie die Steine.
Halt' sie fest, damit sie
Morgen auch noch besteht.

Staub auf den Schuh'n.
Und vor mir die weite Straße,
Ein kleines Boot,
Das auf den Wellen schwimmt.
Ein längst zerfallener Zaun,
Den keiner mehr will,
Und ein Feuer,
An dem man abends sitzt und singt.

Das ist die Freiheit, die ich meine,
Für die ich gern alles geb'.
Sie ist kostbar wie Gold,
Und doch umsonst, wie die Steine.
Halt' sie fest, damit sie
Morgen auch noch besteht.

Letzte Aktualisierung: 26. December 2004 | www.juliane-werding.de ||